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Silberstreif

Es gibt in Deutschland Altersarmut und sie wird zunehmen. In Landau haben sich
deshalb die protestantische Stiftskirchengemeinde, die katholische Kirchengemeinde
St. Maria und das Seniorenbüro vorgenommen, armen älteren Menschen zu helfen.
Vorbild ist der Verein „alt, arm und allein“ in Kaiserslautern, der ein erfolgreiches
Konzept zu Helfen und Sich-Begegnen verfolgt.

Für ältere Menschen, die von der Grundsicherung leben, ist es oft schwer, sich
Anschaffungen zu leisten, die über das Alltägliche hinausgehen. Trotzdem brauchen
auch sie einmal einen Kühlschrank oder einen Küchenherd, weil der alte nicht mehr
zu reparieren ist. Oder die alte Matratze ist endgültig durchgelegen. Oder das Radio
ist kaputt. Wer sich als älterer Mensch Dinge, die er zum Leben braucht, nicht mehr
leisten kann, dem soll geholfen werden.

Ziel der Initiative ist es, armen älteren Menschen durch schnelle und unbürokratische
Hilfe das Leben leichter zu machen. Die Unterstützung soll die Grundsicherung dort
ergänzen, wo die Belastung außergewöhnlich wird. Dabei geht es immer um das
besondere Einzelschicksal, die Anonymität der unterstützten Menschen bleibt
gewahrt.

Ältere Menschen werden oft immer einsamer. Freunde und Bekannte sind gestorben,
die Kinder leben nicht in der Nähe. Das Alleinsein wird zum Alltag. Auch gegen die
Einsamkeit soll es Initiativen geben. Die Bandbreite kann vielfältig sein:
Besuchskreise oder Organisation von Ausflügen und geselligen Veranstaltungen
oder Begleitung von Menschen, die beispielsweise gehbehindert sind.

„Das Ziel ist ein Verein, der diese Aufgaben übernimmt“, erklären die Dekane Axel
Brecht und Volker Janke sowie Christine Baumann vom Landauer Seniorenbüro.
„Nicht reden sondern tun“ ist das Motto. Deshalb: Spenden Sie bitte!
Bedenken Sie bitte dabei: Helfen tut denen gut, die Hilfe erhalten. Sie tut aber auch
denen gut, die helfen.

Das Spendenkonto:
VR Bank Südpfalz
Konto: 101716069, BLZ: 548 625 00 oder IBAN:54 5486 2500 0101 7160 69