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Mörzheim

Prot. Pfarramt Mörzheim

Auf der Mauer 15
76831 Ilbesheim
Tel: 06341 / 30476, Fax: 06341 / 33889
email:

traugott.oerther@t-online.de
Pfarrer Traugott Oerther
www.kirche-moerzheim-wollmesheim.de

Büro-/Sprechzeiten im Pfarramt: jederzeit

Zum Pfarramt gehören die Ortsteile

Landau - Mörzheim
Landau - Wollmesheim
die Kirchengemeinde Leinsweiler (mit Eschbach)
und die Kirchengemeinde Ilbesheim

Einrichtungen in der Gemeinde:

Evang. Kindertagesstätte Wildtulpe
Prot. Kindergarten Wollmesheim
Gemeindehaus Wollmesheim
Gemeindehaus "Zum Heiner" Ilbesheim

MitarbeiterInnen und Mitarbeiter in der Gemeinde

Diakon Rainer Blauth (Kinder- und Jugendarbeit)

Aus dem Gemeindeleben, kurz und aktuell

a) Nachtcafé
b) Kinderbibelwoche
c) Krabbelgottesdienst
d) Frauenkreis
e) Gottesdienste im Grünen
f) Mundartgottesdienste
g) Umweltgottesdienst mit Vogelstimmenwanderung
h) Gemeindehaus zu vermieten über Tel-Nr. 06341 / 30619 (Gudrun Schmitt)

Zur Orgel der protestantischen Kirche Mörzheim

Die Orgel der protestantischen Kirche in Landau-Mörzheim zählt heute mit ihren 2 Manualen und 25 Registern zu den schönsten, größten und bedeutendsten historischen Dorfkirchenorgeln der Pfalz. Sie wurde im Jahre 1828 von dem Orgelbauer Franz Seuffert aus Kirrweiler bei Landau/Pfalz erbaut.

Im Einvernehmen mit der königlichen Regierung des Rheinkreises und des LandCommisariates in Speyer gab das Bürgermeisteramt Mörzheim den Bauauftrag. Der damalige Communal-Bau-Inspektor Friedrich Samuel Schwarze, ein Orgelbausachverständiger, erstellte die Disposition.

Die zweimanualige Orgel hatte ein oberes Clavier von großer gravitätischer Mensur, ein Unteres Clavier von zarter lieblicher Mensur und ein Pedal von pompöser Mensur. Die Manuale umfassten 4 ½ Oktaven (C-f), das Pedal reichte von C g. Von den 25 Registern waren 21 Labial- und 4 Zungenstimmen.

1899 befand sich die Orgel in schlechtem Zustand, so daß eine Reparatur notwendig wurde. Diese übernahm 1903 die Firma Poppe aus Knittelsheim bei Landau, wobei einschneidende Veränderungen vorgenommen wurden: Entfernung von 3 Zungenstimmen, Einbau einer Mixtur, Erweiterung des Pedals um die repetierenden Töne fis  c u.a.

Bei einer umfassenden Kirchenrenovierung 1889/90 wurde die Orgel so stark beschädigt, dass eine Instandsetzung notwendig wurde. Orgelbaumeister Franz Rietzsch aus Hemmingen-Hiddestorf rekonstruierte und restaurierte die Orgel nach den Plänen von 1828, stellte die ursprüngliche Disposition wieder her und baute für die repetierenden Pedaltöne eine eigene Zusatzlade ein.

Die Register sind:

Hauptwerk:

 

Unterpositiv:

 

Pedal:

 

Bourdon

16

Bourdon

8

Subbass

16

Principal

8

Flauto travers

8

Violonbass

16

Bourdon

8

Principal

4

Octavbass

8

Viola da Gamba

8

Solicional

4

Posaunenbass

16

Solicional

8

Flauto

4

   

Quintatön

8

Octav

2

   

Octav

4

Flageolet

1

   

Spitzflöte

4

Krummhorn

8

   

Flauto

4

Vox humano

8

   

Quint

3

       

Octav

2

       

Trompete

8

(B und D geteilt)      

2 Koppeln: II/Ped. und I/II (Schiebekoppel)
Mechanische Spieltraktur
neue Keilbalganlage
Stimmtonhöhe ca. 440 Hz bei 18° C
Stimmtemperatur nach Kirnberger III
Dieter Kappesser